
Universität Basel, Raisa Durandi
Die digitale Transformation verändert die Hochschulbildung – und damit auch die Lehre. Kompetenzförderung gehört laut der Strategie Digitalisierung in der Lehre zu den Aufgaben einer modernen Bildungsinstitution: Universitätsangehörige sollen mit dem Wissen und den Kompetenzen ausgestattet werden, die sie zum Leben, Lernen und Arbeiten in einer zunehmend digitalen Gesellschaft benötigen.
An der Universität Basel können Sie als Dozierende auf ein vielfältiges Angebot zurückgreifen, um Ihre eigenen digitalen Kompetenzen zu erweitern und Studierende gezielt bei der Entwicklung ihrer Fähigkeiten zu unterstützen.
Der Kompetenzrahmen Digital Literacies, angelehnt an das JISC-Modell für digitale Kompetenzen im akademischen Kontext, dient als Orientierung für das Thema Digital Skills und Literacies an der Universität Basel. Er bietet eine allgemeine Perspektive auf digitale Bildung, indem er neben den technischen Fertigkeiten übergreifende Themen wie Sicherheit, Datenschutz, Inklusion, Gesundheit und Nachhaltigkeit integriert.
Welche Rolle spielen digitale Kompetenzen an Universitäten? Wie kann der Kompetenzrahmen in der Lehre genutzt werden? Welche digitalen Kompetenzen sollen bei Studierenden gefördert werden? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie in dieser Selbstlernressource zur Förderung der digitalen Kompetenz in der Hochschullehre (auf Englisch, ADAM-Login erforderlich).

Von Sprechstunden, Workshops und Kursen bis hin zu ganzen Zertifikatsprogrammen: Die Universität Basel hat ein vielfältiges Fortbildungsangebot zur Stärkung der digitalen Fähigkeiten und insbesondere der digitalen Lehrkompetenz.
Eine zentrale Rolle spielt dabei das Team Hochschuldidaktik: das Team unterstützt die Modernisierung und Weiterentwicklung der Lehre, definiert Qualitätskriterien für Lehren und Prüfen und bietet Zertifikatsprogramme an. Mehr Information zum Angebot finden Sie auf dieser Internet-Seite.

Möchten Sie eine schriftliche Prüfung in digitaler Form auf dem Campus der Universität durchführen? Um Sie dabei zu unterstützen, steht der Service eAssessment auf dem Campus zur Verfügung. Mehr Information dazu finden Sie auf dieser Webseite.

Ob die Lernplattform ADAM für die Bereitstellung von Lehrmaterialien und die digitale Interaktion mit Studierenden, Zoom für den synchronen Austausch in der Lehre, Panopto für die Erstellung und Bereitstellung von Videos, oder Consensus für Literaturrecherchen – die Universität Basel bietet einen breiten Katalog an Tools für die digitale Lehre.
Auf der Seite EduTools finden Sie Informationen zu den digitalen Werkzeugen für den Unterricht, die an der Universität Basel angeboten und unterstützt werden. Weitere nützliche Informationen bieten auch die IT-Services in ihrem Servicekatalog.
Es steht den Dozierenden im Rahmen der rechtlichen Vorgaben frei, weitere digitale Werkzeuge auszuwählen. Die Seite Einstieg in alternative Tools enthält Empfehlungen, insbesondere für Open-Source-Programme, die Studierende und Dozierende nutzen können. Bitte beachten Sie, dass die Universität für diese Werkzeuge keinen Support bietet.

Die sinnvolle Integration KI-basierter Werkzeuge in Studium und Lehre ist aktuell ein zentrales Thema der Hochschulbildung. Um die Chance dieser Technologie zu nutzen, sind KI-Kompetenz sowie der reflektierte Umgang mit der KI-Transformation wichtige Voraussetzungen. Auf der Webseite KI in Studium und Lehre erfahren Sie, wie die Universität Basel die KI-bedingte Transformation in der Lehre begleitet. Die Intranet-Seite KI in der Lehre bietet Ihnen weitere Materialien und Empfehlungen (Login erforderlich).
Im Fortbildungsprogramm für Lehrende der Universität Basel finden Sie zusätzlich zahlreiche KI-Schulungen für Dozierende.

Sei es Datenschutz, Transparenz oder Quellenangabe: die Prinzipien der wissenschaftlichen Integrität (PDF) gelten im KI-Zeitalter unverändert. Dozierende sollen Studierenden erläutern, wie sich wissenschaftlich korrekt mit KI arbeiten lässt.
Empfehlungen zur Kennzeichnung von KI in Studierendenessays enthält der Leitfaden Aus KI zitieren (PDF), den Dozierende für das eigene Fachgebiet anpassen können. Für schriftliche Arbeiten auf allen Studienstufen (Bachelor, Master, Doktorat) können die Fachbereiche diese Musterformulierung für die Eigenständigkeitserklärung (PDF) nutzen und anpassen. Dozierende können ausserdem ihren Studierenden den Selbstlernkurs UPGRADE your digital skills empfehlen: er enthält ein Modul zur Nutzung von KI im Studium.

Die digitale Transformation ermöglicht es, viele Aufgaben schneller und flexibler selbst zu erledigen – auch das Erstellen und Teilen von Dokumenten aller Art, von Präsentationen und Postern bis hin zu wissenschaftlichen Artikeln und Büchern. Um dabei eine gute Qualität zu gewährleisten, sollen bestimmte Standards beachtet werden.
Die Universität bietet frei zugängliche Ressourcen sowie Kurse zu verschiedenen Aspekten von Informationsdesign und wissenschaftlicher Kommunikation an, darunter Online-Kurse zur Erstellung graphisch ansprechender Lernmaterialien, zur Gestaltung von akademischen Präsentationen und Postern, und zur Verwendung von Panopto für die Video-Produktion. Gestaltungsempfehlungen für ADAM, das Lernmanagementsystem der Universität, bietet Ihnen der Fortbildungskurs «ADAM in schön», angeboten vom Team Bildungstechnologien. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Webseite.
Bei der Erstellung von öffentlich zugänglichen Inhalten sind Kenntnisse über Urheberrecht und frei verwendbare Ressourcen sehr hilfreich. Diese Webseite bietet eine Einführung in diese Themen. Ausführlichere Informationen bietet das Webportal CCDigitalLaw.
Um Inklusion zu gewährleisten, sollen Dokumente die Prinzipien der Barrierefreiheit einhalten. Diese Lernressource bietet eine Anleitung zur Erstellung barrierefreier Dokumente, Videos und Audios sowie zur barrierefreien Durchführung von Videokonferenzen.

Kontakt
Bei allen Fragen zur digitalen Kompetenz können Sie sich an die Funktionsadresse digital-literacies@clutterunibas.ch wenden.